Junge Donau-Botschafterinnen
- Audi Hungaria Deutsche Schule Győr

- vor 5 Stunden
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Zwei Schülerinnen als „Junge Donau-Botschafterinnen" aktiv
Im Schuljahr 2025/26 nahmen zwei Schülerinnen unserer Schule, Kiss Orsolya und Zseni Emma am internationalen Programm „Junge Donau-Botschafter" teil. Gemeinsam mit Jugendlichen aus den Donauländern setzten sie sich mit der Bedeutung der Donau für Mensch, Umwelt und das Zusammenleben in Europa auseinander.
Auftakt in Wien
Das Programm verband persönliche Begegnungen, Workshops und digitale Zusammenarbeit. Höhepunkt war die fünftägige Auftaktveranstaltung in Wien im September 2026: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten Jugendliche aus anderen Donauländern kennen, arbeiteten gemeinsam zu den Themen Demokratie, Umwelt und Klima sowie zum kulturellen Gedächtnis des Donauraums – und erkundeten die Stadt.
Online-Vertiefung
Anschließend wurde das Projekt online fortgesetzt. In Workshops und Gruppenarbeiten vertieften die Jugendlichen ihr Wissen und entwickelten eigene Ideen rund um die Donau. Dabei wurde deutlich: Der Fluss ist weit mehr als eine geografische Verbindung – er verbindet Regionen und Menschen, ist aber zugleich Grenze und Lebensraum.
Eigene Unterrichtsstunde: „Was, wenn die Donau verschwindet?"
Ein wichtiger Programmbestandteil war eine eigene Unterrichtsstunde an der Schule. Unsere beiden Teilnehmerinnen gestalteten dafür 90 Minuten für eine 7. Klasse – mit einer ungewöhnlichen Ausgangsfrage: „Wie wäre es, wenn die Donau in Győr plötzlich verschwinden würde?"
Ausgehend von diesem Gedankenexperiment untersuchten sie mit der Klasse, welche Bedeutung der Fluss für Győr hat: für Geschichte, Natur und Umwelt, Wirtschaft und Verkehr sowie den Alltag der Menschen. So zeigten sie anschaulich, wie eng die Donau mit unserer Region verbunden ist – und welche Folgen ihr Verschwinden hätte.
Abschluss in Neu-Ulm
Den Abschluss bildete im Juli 2026 eine große Performance in Neu-Ulm unter dem Titel „Und einend zwischen uns die Donau – Geschichten von einem begrenzten und unbegrenzten Fluss", die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Donau-Jugendcamp in Ulm vorbereitet hatten.
Die Teilnahme am Programm eröffnete unseren Schülerinnen nicht nur eine internationale Perspektive auf den Donauraum. Sie konnten auch eigene Ideen umsetzen, Verantwortung übernehmen, Unterricht mitgestalten und neue Kontakte zu Jugendlichen aus anderen Donauländern knüpfen.
Die Donau verbindet – unsere beiden jungen Donau-Botschafterinnen haben dazu beigetragen, diese Verbindung auch an unserer Schule sichtbar zu machen.





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