Wissenschaft, Begegnung und neue Erfahrungen

Austauschwoche der Audi Hungaria Schule Győr mit der Liebfrauenschule Bonn · 12.–19. September 2026

Eine Woche, die verbindet
Zwölf Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs der Audi Hungaria Schule Győr verbrachten vom 12. bis 19. September 2026 eine abwechslungsreiche Projektwoche bei der Partnerschule, der Liebfrauenschule in Bonn. Die Unterbringung in Gastfamilien machte den Austausch besonders persönlich: Neben dem gemeinsamen Lernen konnten die Jugendlichen den deutschen Alltag kennenlernen, ihre Sprachkenntnisse anwenden, neue Kontakte knüpfen und viele kulturelle Eindrücke sammeln.
Medizintechnik und digitale Forschung
Ein Schwerpunkt der Woche lag auf moderner Medizin und Technik. Am Universitätsklinikum Bonn erhielten die Jugendlichen Einblicke in Eye-Tracking, Programmierung und Virtual Reality. Auf dem Campus Remagen lernten sie bildgebende Verfahren wie Ultraschall kennen und konnten erleben, wie Virtual Reality zur Simulation von Operationen eingesetzt wird.

Virtual Reality machte medizinische Anwendungen unmittelbar erlebbar.
Technologie, Gesundheit und Ethik
Beim PRiTech-Workshop des Center for Life Ethics der Universität Bonn an der Liebfrauenschule ging es um die Frage, wie moderne Technologien persönliche Daten nutzen, um mögliche Gesundheitsrisiken vorherzusagen. Die Schülerinnen und Schüler diskutierten unter anderem, wie sicher solche Vorhersagen sind, welche Chancen und Risiken entstehen und wie Menschen selbstbestimmt mit Informationen über ihre mögliche Zukunft umgehen können. In Kleingruppen wurden Szenarien verglichen, Poster gestaltet und die Ergebnisse präsentiert.

Gemeinsame Gruppenarbeit: Ideen entwickeln, diskutieren und voneinander lernen.
Neurobiologie zum Anfassen
Auch die Neurobiologie wurde praktisch erfahrbar. Beim Besuch des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie des Verhaltens – caesar beschäftigte sich die Gruppe mit Experimenten an Modellorganismen wie Zebrafischen und mit dem Aufbau eines Exoskeletts. Das direkte Beobachten und Ausprobieren machte komplexe wissenschaftliche Themen anschaulich.

Praktische Einblicke in naturwissenschaftliches Arbeiten und Mikroskopie.
Gemeinsam lernen – und gemeinsam Spaß haben
Die Projektwoche bestand jedoch nicht nur aus Forschung und Technik. Die Zeit in den Gastfamilien, gemeinsame Unternehmungen und eine Stadtrallye durch Bonn boten viele Gelegenheiten, sich besser kennenzulernen. Gerade diese Mischung aus fachlicher Arbeit, Begegnung und Freizeit machte den Austausch zu einem besonderen interkulturellen Erlebnis.

Zum Abschluss präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse zur Neurobiologie.
Ein gelungener Abschluss
Am letzten Projekttag bereiteten die Jugendlichen ihre Ergebnisse in der Schule auf und präsentierten sie Eltern, der Schulgemeinschaft und weiteren Interessierten. Nach einer intensiven Woche hieß es am Flughafen Köln/Bonn Abschied nehmen. Zurück blieben viele neue Eindrücke, spannende Erfahrungen mit Wissenschaft und Technik, neue Freundschaften und die Erinnerung an eine Woche, in der Lernen und Spaß hervorragend zusammenpassten.





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